Helenenburg-Chronik

Herzlich WILLKOMMEN im Hotel Helenenburg in Bad Gastein!

…Traditionsreich & Außergewöhnlich…

Helenenburg-Chronik

Die Helenenburg im Wandel der Zeit!

„Von der Villa Helenenburg zum Hotel Helenenburg“

 

1864/65   Fürstin Helene Czetwertinsky und Ihr Gatte Fürst Ludwig Czetwertinsky lassen das Haus als Sommerresidenz erbauen und geben dem Anwesen den Namen „Villa Helenenburg“.

1883  Neue Eigentümer sind die drei Schwestern Cornelia Edle von Knapitsch, Caroline Guzman und Gabriele Klinzer.

1888-1893  Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, mietet für sich und Ihre Tochter Erzherzogin Marie Valerie die komplette Villa Helenenburg für Ihre Aufenthalte, diese war nun bereits mit sieben Fremdenzimmern ausgestattet.
(Kaiser Franz Josef erwähnt in einem Brief vom 26. Juli 1891 an seine Gattin, dass die Helenenburg zum Verkauf steht und er erwäge, die Helenenburg zu kaufen, um sicher zu sein, dass der neue Besitzer sie auch in Zukunft vermietet. „… denn ein so gut gelegenes und den Anforderungen entsprechendes Haus gibt es in Gastein nicht.“ schrieb der Kaiser über die Helenenburg.

1907  Der Verein für Innere Mission, das heutige Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen, kauft im Dezember die Helenenburg und führte sie fortan als Gästehaus.

1908  Diakonisse Margarete Humer übernimmt die Leitung der Helenenburg. Nach kleineren Umbauten stehen 18 Gästezimmer sowie ein Saal zu Verfügung. Im Mai wird der Betrieb offiziell eröffnet um im Oktober eingeweiht.

1922  Diakonisse Ida Paetsch übernimmt die Leitung. Es ist vor allem Ihr Verdienst, dass die Helenenburg der steigenden Nachfrage und den wachsenden Ansprüchen gerecht wird.

1926  Die Thermalbäder werden errichtet.
Königin Charlotte von Württemberg besuchte gemeinsam mit Ihrer Schwester Prinzessin Alexandra von Schaumburg-Lippe während der nächsten 8 Jahre alljährlich die Helenenburg.

1944  Der Betrieb wird auch nach Ausbruch des 2. Weltkrieges fortgesetzt. Die Helenenburg wird von der Deutschen Luftwaffe als Lazarett beschlagnahmt. Die wirtschaftliche Führung, Verwaltung und Einrichtung des Hauses bleiben in der Hand des Evangelischen Vereins für Innere Mission.

1945  Kurz vor Kriegsende, in der Nacht zum 13. Februar äschert ein Kaminbrand einen Teil der Helenenburg ein. Am 2. Juni, 4 Wochen nach Kriegsende, beginnen die Wiederaufbauarbeiten.

1954  Am 1. Juli wird Diakonisse Ida Paetsch, die in den Feierabend geht, von Diakonisse Margarete Garbers, bisher Probemeisterin im Mutterhaus Gallneukirchen, abgelöst.

1963  Nach Jahresende wird Schwester Margarete Garbers nach Gallneukirchen berufen, um das Amt der Oberin des Mutterhauses zu übernehmen. Die Leitung der Helenenburg übernimmt Diakonisse Gerda Buchsbaum.

1968  Beginn neuer umfassender Ausbauten und Verbesserungen: der abgeschlossene Ausbau der Mansarde zum Vollgeschloß wird am 5. Juni 1969 gefeiert.

1984  Nachdem Schwester Gerda dreißig Jahre im Haus tätig war, übernimmt Schwester Gertraud Nowak die Hausleitung

1988  Mit Ende der Sommersaison beginnt der Umbau im 1. Stock. Während einer 3-monatigen Bauzeit werden die alten Gästezimmer in elegante Hotelzimmer umgestaltaltet. Alle Zimmer des 3. Stockes werden adaptiert.

1992  Inge Gamsjäger übernimmt die Leitung der Helenenburg.

1999  Der Speisesaal wird komplett und Teile der Küche teilweise renoviert.

2012  Mit Ende der Wintersaison wechselt die Helenenburg erneut den Besitzer. Das Hotel wird von einer Österreichisch-Slowakischen Gesellschaft gekauft und weiterhin erfolgreich als Hotelbetrieb geführt.